In eigener Sache
20. Januar 2012 | Geschrieben von: Carsten Koch
Seit eineinhalb Jahren gibt es den Erbsenprinzen und seitdem hat sich viel getan. Was vorher eine reine Rezensionsseite war, ist ein wenig aus den Fugen geraten. Positiv gesehen, wohlgemerkt.
Um mich als Betreiber dieser Seite haben sich in losem Verbund viele namhafte und unbekannte Autorinnen und Autoren versammelt. In lockerer Mischung treffen wir uns bei gemeinschaftlichen Lesungen im Raum westliches Nordrhein-Westfalen. Dabei ist der Zweck solcher Lesungen für das Publikum und die Autoren sehr schnell in eine Richtung gerutscht, die recht ungewöhnlich ist. Wir alle wollen einen vergnüglichen Abend verbringen, der weder dem Konsum gewidmet, noch dem gesellschaftlichen Zwang unterworfen ist.
Die mehr als zwanzig Autorinnen und Autoren, jung wie frisch erhalten und von sehr männlich bis überaus weiblich, schreiben alle aus der Region und haben bei kleinen und kleinsten Verlagen publiziert. Für mich sind es die Perlen in der großen weiten Landschaft der renommierten Verlage, die unsere Buchhandlungen mit tausenden von Exemplaren geförderter Autoren zuschütten. Sie haben es nicht leicht, diese kleinen Perlen. Doch sie haben enormen Spaß dabei, sich und ihre Texte einem Publikum zu präsentieren.
Unsere Lesungen finden meist bei freiem Eintritt statt und die Orte sind prima zu erreichen. Worauf ich sehr achte, ist nicht das Alter oder das Aussehen eines lesenden Künstlers. Vielmehr ist mir als Veranstalter (auch wenn wir keinen Eintritt nehmen und keinerlei Gewinn mit unseren Veranstaltungen machen) wichtig, dass die Qualität des Vortrags, der Show, der lebendigen Lesekunst, hoch angesiedelt ist. Alle Autorinnen und Autoren, die mit mir lesen, begeistern ihr Publikum nicht nur inhaltlich durch ihre Texte. Sie erzeugen in den Köpfen derer, die vor ihnen sitzen, ein Kino im Kopf und sorgen für frische und ungewöhnliche Unterhaltung. Das ist es, was unsere Gemeinschaftslesungen so unvergleichlich macht.
Gastgeber gesucht
Für diese Art der Lesungen im Raum westliches Nordrhein-Westfalen suchen wir ständig Gastgeber, die gern in ihrem Haus Lesungen dieser Art veranstalten wollen. Sie sollten ein Stammpublikum haben, dass gern zu Ihren bisherigen Veranstaltungen kommt. Wir haben nichts gegen neue Spielorte, doch erfahrungsgemäß dauert es lange, bis sich unsere Veranstaltungen bei Ihnen etabliert haben und das bedeutet viel Durchhaltevermögen. Fragen Sie einfach und ich schaue mir das Ganze einmal an.
Die Lesungen kosten Sie als Gastgeber nur Ihre eigene Werbung. Und die sollte breit und häufig wiederholend gestreut sein, wenn Sie es nicht ohnehin schon gewohnt sind. Wir hätten gern zum Lesen einen kleinen Saal, mit oder ohne Bühne, mit oder ohne Verstärkeranlage. Schöner ist natürlich mit einer solchen, denn einige Autorinnen lesen recht leise, doch sehr dramatisch. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wenn Sie Eintrittsgeld nehmen, sprechen wir über einen Anteil an die Lesenden. Über freie Getränke oder ein Essen freuen sich alle Beteiligten, doch das ist kein Muss!
Autorinnen und Autoren gesucht
Wenn Sie Autorin oder Autor sind, eigene Texte gern vortragen und sich gern einmal an einer Lesung mit anderen Autoren beteiligen möchten, dann melden Sie sich doch einfach hier. Gefragt ist überwiegend Literatur aus dem Bereich Romane und Kurzgeschichten, weniger Lyrik und wenn, dann sehr beeindruckend vorgetragen. Ich habe leider sehr schlechte Erfahrung mit begnadeten Lyrikern, die ihre wunderbaren Texte verbal ermordet haben und das Publikum zum Gang auf die Toilette gezwungen haben. Sie sollten also, wenn Sie lyrische Texte haben, ein gewisses Maß an theatralischer Bühnenkunst präsentieren können.
Wenn Sie Kurzgeschichten und ähnliche Texte schreiben, dann wäre es wichtig, dass Sie lebendig und schwungvoll vortragen können. Ich hindere Sie keineswegs daran, während Ihrer Lesung laut zu werden oder auch mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Wenn es dazu gehört, herzlich willkommen! Schreiben Sie mir, schicken Sie mir idealerweise eine mp3-Datei mit einer selbst aufgenommenen Lesung daheim und ich melde mich. Oder ich komme zu einer Ihrer Lesungen und schaue Sie mir einmal an.
Musiker gesucht
Wenn Sie Musik machen, vom Durchbruch träumen und kein Geld verlangen, dann wären Sie der ideale Begleiter bei unseren Gemeinschaftslesungen. Sie haben eigene Kompositionen, spielen so hübsch, dass niemand den Saal verlässt, während Sie musizieren? Dann nutzen Sie doch einfach die Chance, sich zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Schreiben Sie mir und ich schaue, wie ich Sie einbinden kann. Das Instrument ist dabei völlig gleichgültig. Wenn Sie eine Virtuosin auf der chinesischen Nasenflöte sind, heiße ich Sie ebenso herzlich willkommen, wie den Gitarristen, der nur auf zwei Saiten spielen kann, weil er gerade kein Geld für die anderen hat.
Was alle dürfen ...
... ist der Verkauf der eigenen Bücher und CDs während und am Ende der Lesung. Es sei denn, wir lesen in einer Buchhandlung. Doch auch da lässt sich sicher ein kleiner Bonus vereinbaren.
Noch Fragen?
Da ich alle Vorbereitungen mit den Künstlern offen bespreche, will ich das auch hier so halten. Schreiben Sie mir Ihre Fragen in einen Kommentar und ich antworte auch hier. Das macht das Ganze für alle transparenter.
Vielen Dank!
Weihnachten? Da gehe ich nicht hin!
12. November 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Die etwas "anderen" Weihnachtsgeschichten und -gedichte der beteiligten Autorinnen und Autoren werden ihre Zuschauer in die farbige Welt jenseits des üblichen Weihnachtsrummels entführen. Lassen Sie sich verzaubern und ins Lachen bringen.
Am 03.12.2011 ab 19.00 Uhr
Unperfekthaus Essen, Saal 222
Friedrich-Ebert-Str. 18
45127 Essen
Schräg gegenüber vom EKZ Limbecker Platz
Eintritt in das Unperfekthaus Essen gem.
Preisliste. Der Eintritt zur Lesung ist selbstverständlich frei.
Hier nun auch der QR-Code für Smartphones und Reader:
Und noch einmal in Wuppertal!
17. Oktober 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Kulturcontainer der Wuppertaler Bühnen
direkt gegenüber dem Bahnhof Wuppertal-Barmen und hinterm Opernhaus
Kurt-Drees-Str. 4
42283 Wuppertal
Parkplätze am Bahnhof, der Eintritt in den Container ist frei!
Bitte rechtzeitig erscheinen, die Plätze sind begrenzt.
Live auf der Bühne in Wuppertal
10. August 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Der Eintritt ist frei! Die Anzahl der Sitzplätze ist sehr begrenzt, rechtzeitiges Erscheinen ist also hilfreich.
Eine weitere Veranstaltung findet am gleichen Ort, zur gleichen Zeit, mit anderen Autorinnen und Autoren statt. Bitte notieren Sie sich gern den 22.10.2011.
Die nächste große Erbsenprinz-Lesung mit 12 Autoren auf einer Bühne, findet am 05.11.2011 ab 19.00 Uhr im Saal 222 des Unperfekthauses Essen statt. Die Ankündigung erfolgt rechtzeitig hier.
Irres - Zoeys Abenteuer (Aus dem Leben einer Eintagsfliege)
09. August 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Was soll ich sagen? Dieses Buch kann man eigentlich nur in einem Atemzug durchlesen. Als zauberhaftes Jugendbuch verfasst und mit einer dichten und fantasievollen Atmosphäre versehen, schlägt die Geschichte um Zoey und ihren dauerhungrigen Beagle Aramis den Leser in den Bann.
Alles beginnt ganz normal. Zumindest aus der Sicht der Heldin dieser Story. Was der erzählende Hund allerdings nicht findet. Denn sein stetig knurrender Magen wird sträflichst vernachlässigt, als eines Tages ein sehr seltsamer Besuch bei der Schülerin eintrudelt. Denn wie sonst sollte man einen älteren Mann bezeichnen, der seine Uhr über die knalligen Gummistiefel gezogen trägt. Weil er weitsichtig ist. Das Abenteuer nimmt seinen Lauf und immer tiefer wird die ursprünglich völlig normale Schülerin Zoey mitsamt dem nunmehr auch noch ständig vor sich hinbrummelnden Hund in eine gefährliche Verschwörung hinein gezogen. Widerwillig lässt sie sich darauf ein, als künftige Hüterin der parallelen Welten zwischen eben diesen zu springen und für Recht und Ordnung zu sorgen. Doch vorher gilt es, den mörderischen Anschlägen einer bösartigen Technikbegeisterten zu entkommen.
Und dann war da noch die Eintagsfliege, die knapp dem Tode entrinnen konnte. Welche Rolle dieses Insekt spielt, bleibt in dieser Rezension ein Geheimnis. Die Autorin beschreibt in lebendiger Sprache und bunten Bildern eine Welt voller Fantasie und Abenteuer. Rasant verfasst und doch dem Möglichen sehr nahe, wenn man mit offenen Augen durch sein Leben geht. Mit trockenem Humor, genauen Kenntnissen über die Gedankenwelt verfressener Hunde und einem schönen Gespür für Spannung, ist dieses Buch geschrieben.
Zoeys Abenteuer müssen sich keinesfalls verstecken, sondern gehören in jedes Jugendbuchregal. Ein wunderbares Geschenk für Jungen wie Mädchen, und für unsere Welt, soweit wir sie für unsere halten. Denn das wird nach der Lektüre dieses Buches etwas anders aussehen. Offenbar ist unsere Welt abhängig von dem, was woanders stattfindet. Und natürlich von denen, die sie beschützen. Sei es auch nur ein Hund mit langen Ohren, schlechter Laune und ewig währendem Hunger. Geben Sie ihm niemals eine Wurst. Und fragen Sie doch mal eine Eintagsfliege, was sie sich wünscht.
Irres
Zoeys Abenteuer - Aus dem Leben einer Eintagsfliege
Taschenbuch
272 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8391-7594-1
14,50 €
Liz Ambros - Sommerroulette
08. August 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Was haben eine romantische Sommerliebe, ein altes Seniorengespann, eine junge Frau und ein Konzernchef gemeinsam? Sie sind die Fäden, die sich in diesem frischen Sommerroman langsam verknüpfen, um am Ende auf der Atlantikinsel La Gomera zu enden.
Die Autorin führt ihre Leserschaft mit rasantem Schwung und in moderner Sprache durch ein lockeres Abenteuer voller Gefühlen. Ob tiefe und poetische Liebe, aus der die unendliche Sehnsucht spricht, oder die Leidenschaft einer gut geplanten Rache, Liz Ambros nutzt alle Register die schnellen Sprache junger Menschen.
Da ist der reiche und ewige Frauenheld „Big Lo“, der nicht ahnt, wie er ins Kreuzfeuer von Tina geraten ist, die nur ein Ziel kennt: Den Konzernchef ans finanzielle Messer zu liefern. Um Tina herum planen, leiden und lieben Freundinnen, Omimi und ein Doktor der Medizin für den Tag, an dem sich alles entscheiden wird.
Natürlich werde ich das Ende nicht vorweg nehmen, das wäre fatal. Doch klar ist, dass ich hier einen leichten und locker geschriebenen Roman für den Strand gelesen habe. Oder doch lieber für lange Winterabende, an denen ich von Sonne, Sand und Liebe träumen mag? Der Roman ist kaum etwas für Männer, zumindest nicht offen. Heimlich werden sie ihn doch lesen. Oft vorgeführt ist einerseits die Dummheit des unverbesserlichen Machos „Big Lo“, der jedoch andererseits das arme Würstchen ist, weil er hormongesteuert durch fremde Betten schlafend und Spielhöllen zockend sein Leben verarmt.
Oft wirkte dieser Roman auf mich, als wäre er nicht ganz ohne autobiografische Erfahrungen der Autorin geschrieben, so beklemmend nah erschienen mir viele Szenen. Doch am Ende lösen sich auch die letzten Knoten auf besondere Art und Weise.
Das Buch ist eine schöne Vorlage für einen hübschen Film. Er hat ein bisschen von allem, Romantik, Humor, Geschwindigkeit und Sehnsucht.
Liz Ambros
Sommerroulette
Taschenbuch
208 Seiten
Books on Demand GmbH
12,90 €
ISBN 978-3-8423-4642-0
Anke Höhl-Kayser - Ronar - Zwei Welten
08. August 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Der zweite Band über das Leben und die Abenteuer von Ronar wurde sicher sehnlichst erwartet. Ronar, aufgewachsen als Ziehsohn eines Schmiedes, geht in der Fortsetzung auf eine schwere Reise. Seine Welt wird bedroht, sein Freund, der Elthenkönig von einer mysteriösen Krankheit erfasst. Das Böse erobert sich die Welt zurück und es scheint keine Hoffnung für Ronar und die Elthen zu geben.
Ronar verlässt unter schweren Bedingungen den eingekesselten Palast und begibt sich auf die Suche nach der Rettung und einer Hilfe für den Elthenkönig. Was dem Jungen mit den mächtigen und unbändigen Zauberkräften während seiner Suche begegnet, erscheint wie ein Traum zwischen Fantasie und Wirklichkeit. Eine Reise zum Mond entwickelt sich unter lebensgefährlichen Umständen zu einer Reise in die Welt zwischen allen Realitäten. Den Schlüssel zur Rettung aller zu finden, scheint hier fast unmöglich. Bis Ronar die Puzzleteile dieser Geschichte zusammenfügt und Erstaunliches geschieht.
Ronar – Zwei Welten ist nicht nur die Fortsetzung des ersten Bandes, sondern eine vollzogene Reifung des Hauptdarstellers. Waren im ersten Band noch Zweifel zwischen Gut und Böse vorhanden, lebt Ronar nun auf der Seite des Guten einen fast aussichtslosen Kampf. Die Autorin entführt die Leser in eine überirdisch wirkende Welt voller kaum vorstellbarer Dinge und Ereignisse, die wie selbstverständlich als Perlen an der Handlungsschnur aufgefädelt sind. Zwischen real vorhandenen Orten und fantasievoll mit Worten wie gemalt erscheinenden Fantasieprodukten, lässt Anke Höhl-Kayser einen höchst künstlerischen inneren Film in ihren Lesern ablaufen. Man ist fast versucht, die entstehenden Bilder zu malen, um sie sichtbar in den Händen halten zu können.
Wieder einmal bin ich mir nicht sicher, ob es sich bei diesem Ronar-Band ausschließlich um eine Jugendbuch handelt. Ich denke vielmehr auch an Erwachsene als Leser, die noch nicht versteinert sind und den Zauber dieses Buches noch verstehen können. Mit leichter Feder geschrieben, eingänglich formuliert und in wertegebender Sprache strukturiert, macht dieses Buch wahrhaft Lust auf mehr.
Ich kann und mag die beiden Ronar-Bücher nicht mit anderen Fantasy-Romanen vergleichen. Sie sind einfach zu weit entfernt von dem, was auf den Präsentiertischen der Buchhändler liegt. Doch sie hätten dort einen Platz verdient.
Anke Höhl-Kayser
Ronar - Zwei Welten
Taschenbuch
318 Seiten
Books on Demand GmbH
18,80 €
ISBN 978-3-8423-2629-3
Danke schön!
03. Juli 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Liebe Autorinnen und Autoren,
liebe Besucherinnen und Besucher,
am gestrigen 02.07.2011 gab es im Unperfekthaus Essen die erste Gemeinschaftslesung unter der Flagge des Erbsenprinzen. Es lasen und wurden gelesen:
Matthias Gerschwitz
Endlich mal was Positives
Manu Wirtz
Todeswind - Samtpfoten auf Mörderjagd
Michael Heinen-Anders
Literarisches Gesamtwerk 1969-2011
Cornelia Aistermann
Battys Reise von Bielefeld nach Amsterdam
Bea Anders
Silbengebilde
Carsten Koch
Übernächtliches - Mensch hat´s nicht leicht
Mark Galsworthy
Erstens kommt es anders ...
Anke Höhl-Kayser
Ronar
Ingolf Ludmann-Schneider gelesen von Mark Galsworthy
Sterben, Tod und Jenseits
Torsten Buchheit gelesen von Anke Höhl-Kayser
Heiteres Gartenlexikon
Pamela Menzel gelesen von Carsten Koch
Gehe ich auf meine Beerdigung?
Christina M. Passarelli gelesen von Bea Anders
Gefährtin der ewigen Finsternis
Carsten Koch
Mehr Übernächtliches - Schlimmer geht immer
Der Saal war gut gefüllt und das Publikum begeistert von der gelungenen Mischung zwischen Lyrik, Erfahrungsberichten und Geschichten. In abwechslungsreichem Rhythmus lösten sich die Autorinnen und Autoren auf der Bühne ab, von mir als Moderator mit einigen Worten angekündigt. Das Stichwort "Lese-Feuerwerk" trifft es gut, was wir alle, Autoren wie Zuschauer und Moderator, dort erleben durften.
Der aufgebaute Büchertisch verführte zum Erwerb der vorgetragenen Werke und die Autor/innen standen gern und häufig zum Signieren und für interessante Gespräche zur Verfügung. Die letzten Zuschauer mussten um kurz vor 23 Uhr aus dem Saal komplimentiert werden, weil das Haus schließen wollte.
Der Erbsenprinz bedankt sich ganz herzlich bei all denen, die mitgewirkt haben und diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden ließen. Die nächste Gemeinschaftslesung dieser Art findet am 05.11.2011 wieder im Unperfekthaus Essen statt. Nehmen Sie gern teil, die Veranstaltung ist bereits jetzt mit einer guten Autorenmischung versehen.
Abseits des Mainstreams finden sich immer wieder Perlen der Literatur, die es verdient haben, beachtet zu werden. Diese Perlen finden Sie hier in den Rezensionen und den vom Erbsenprinzen geführten Lesungen.
Die gesamte Lesung wurde aufgezeichnet und wird in Kürze bei den Autoren mit ihrem jeweiligen Auftritt sicherlich zu sehen sein. Achten Sie auf die Ankündigungen hier auf dieser Website.
Der Erbsenprinz live und in Farbe
11. Juni 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Ich bitte alle Leserinnen und Leser dieser Seite, sowie interssierte Autorinnen und Autoren, sich dieses Spektakel der ganz besonderen Art nicht entgehen zu lassen. Der Platz ist begrenzt, es gibt nur ca. 150 Sitzplätze im Saal. Frühzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze.
Bitte nehmen Sie sich gern das Bild zur Verwendung auf Ihrer eigenen Website und verlinken Sie zu: http://www.erbsenprinz.de/index.php?itemid=56
Danke!
Erbsenprinz und Co. - Dann mache ich es eben selbst!
02. Juni 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Samstag, 02.07.2011
19.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Unperfekthaus Essen
Friedrich-Ebert-Str. 18,
45127 Essen-City
(direkt am Einkaufszentrum Limbecker Platz)
Saal 222, Eintritt 6,50 € incl. fünfstündiger nichtalkoholischer "Getränkeflatrate" des UpH
"Dann mache ich es eben selbst!"
Diese trotzige Aussage führte die eingeladenen Autorinnen und Autoren zu ihren kleinen und großen Bucherfolgen. Sie haben unter großen Mühen und durch harte Arbeit ihre Werke ins Licht der Welt gebracht. Und nun sind sie hier, der Einladung des Erbsenprinzen folgend. Die Zuschauerinnen und Zuhörer dieses bislang einmaligen Events erwartet ein kaum zu glaubendes Feuerwerk der neuen Literatur.
Zwischen Krimi, Kakerlaken, den schlimmen und guten Dingen des Lebens und sanfter Lyrik, kommen Humor, Spannung und Satire nicht zu kurz. Es lesen, führen vor und spielen mit dem Publikum unbekannte und namhafte Autorinnen und Autoren, die alle nur eines wollen: Spaß!
Wenn Sie einen vergnüglichen Abend genießen möchten, lassen Sie sich von einer völlig unperfekten Mischung faszinieren. Vergessen Sie den Mainstream und große Verlage, begeben Sie sich auf eine Reise in die Welt kleiner Autorenperlen.
Bitten Sie gern Ihren Lieblingskünstler am Ende des Abends um ein Gespräch oder sogar ein Autogramm. Dafür wird man Sie lieben!
Eine Programmliste erhalten Sie rechtzeitig hier. Wenn Sie Autor/in sind und vielleicht an diesem oder einem zukünftigen Event teilnehmen wollen, dann senden Sie eine Email an "cekado ät erbsenprinz Punkt de". Haben Sie als Zuschauer/in noch Fragen, dann fragen Sie gern hier in der Kommentarfunktion.
Und hier die Liste der beteiligten Autorinnen und Autoren:
Matthias Gerschwitz, Berlin
Manu Wirtz, Eifel
Michael Heinen-Anders, Köln
Cornelia Aistermann, Bielefeld
Mark Galsworthy, Berlin
Carsten Koch, Schwelm
Torsten Buchheit, Münchweiler
Ingolf Ludmann-Schneider, Berlin
Christina M. Passarelli, Bocholt
Bea Anders, Mülheim a.d. Ruhr
Pamela Menzel, Pulheim
Anke Höhl-Kayser, Wuppertal
Damit werden vom Katzenkrimi bis zur Kakerlake, von HIV positiv bis Seelenschmeichelei, von der Kurzgeschichte bis zur anspruchsvollen Lyrik, ganz einfach alle Bandbreiten der literarischen Kunst geboten.
Über eine weite Verbreitung dieses Artikels freuen sich alle Autoren sehr!
Nachfolgend gibt es noch den QR-Code für alle Smartphone-Besitzer. Einfach App für den Code herunterladen und mit der Kamera scannen. Dann wird er Termin nicht vergessen und kann schnell weitergeleitet werden.
Herbert A. Rößler - Trilogie Mach uns keine Schand, Neuland, Am anderen Ufer
22. Mai 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Die Hauptfigur Frieder Klettberg wird Mitte der ’50er Jahre in der Pfalz in einem kleinen, überschaubaren Dörfchen, wo jeder jeden kennt, geboren. Seine Familie ist streng katholisch und so werden Frieder und seine beiden älteren Schwestern auch erzogen. Die Eltern lassen ihm bei vielen Dingen, wenn auch nach anfänglichem Zögern, freie Hand, das Wichtigste ist „einfach“ nur, dass er ihnen keine Schande macht.
Bei einer Nachbarin entdeckt Frieder seine Liebe für klassische Musik und sein Talent für das Klavierspielen. Er besucht das Gymnasium, engagiert sich in der Kirche und Kinderbetreuung und spielt Theater.
In der Schule entwickelt Frieder sich zum Außenseiter. Die mangelnde Anerkennung seiner Mitschüler und auch seitens der Eltern, sowie seine immer währende Sehnsucht nach Liebe kompensiert er mit dem übermäßigem Genuss von Süßigkeiten, was zur Auswirkung hat, dass er massives Übergewicht mit sich herum trägt. Dies belastet ihn sehr und auch in seinem weiteren Leben wird sein Gewicht immer wieder ein Thema sein.
Als er die ersten sexuellen Erfahrungen macht, ist Frieder sehr verunsichert. Er fühlt sich schuldig im Sinne der Unkeuschheit und rechnet immer mit einer Katastrophe, als Strafe Gottes. Er entdeckt aber auch den Genuss an der Lust und gibt sich immer wieder seinen Fantasien hin. Besonders reizvoll findet er es zum Beispiel, auf der Bahnhofstoilette fremde Männer zu beobachten. Dass Frieder sich zu Männern hingezogen fühlt, wird für ihn zu einem großen Problem. Ist es in seiner Zeit schwer vorstellbar, mit anderen über Sexualität zu reden, so ist Homosexualität ein absolutes Tabuthema.
Frieder wird später immer wieder auf Menschen treffen, die offen über Homosexualität sprechen, was ihn stets in großes Erstaunen versetzt und sein Eingeengt sein in der katholischen Gemeinde und kleinbürgerlichen Familie bewusst macht.
Hin und her gerissen zwischen Sünde und Lust, beschließt Frieder, Theologie zu studieren und später ins Kloster zu gehen. Er will endlich befreit von seinem Verlangen leben können. Doch zuvor möchte er nach dem Abitur mit einem Klassenkameraden für einige Wochen in die USA reisen. Diese Reise und seine Erfahrungen werden Frieders Leben entscheidend beeinflussen. Und genau hier endet der Erste von insgesamt drei Frieder Klettberg Romanen.
Frieders Leben wird sehr sensibel, einfühlsam und tabulos erzählt. Man fühlt und leidet mit ihm. Seine Geschichte ist eine Geschichte über Freude, Ängste, Leidenschaft, Fantasien und Sehnsüchte, die jeder kennt. Mit Frieders Gedanken hat sich jeder von uns schon beschäftigt oder tut es noch. Frieder ist oft allein damit, weil er aus Scham, Angst vor göttlicher Strafe oder Ablehnung in der Gesellschaft sich niemandem anvertraut. Das führt zur Auseinandersetzung über Andersartigkeit und den gesellschaftliche Umgang damit und regt sehr zum Nachdenken über die eigene Toleranz an.
In den Folgebüchern “Neuland“ und “Am anderen Ufer“ wird Frieders Lebensgeschichte fortgesetzt. Ich möchte an dieser Stelle nicht viel aus dem Inhalt der Bücher schreiben, nur wer wissen möchte, wie es mit Frieder weitergeht, welche Erfahrungen er noch in seinem Leben macht, ob er wirklich ins Kloster geht, ob seine Sehnsucht nach Liebe und Partnerschaft erfüllt wird und wie seine Familie und die Gesellschaft mit seiner Homosexualität umgehen, dem sei gesagt: Unbedingt weiter lesen!
Mein Fazit: Absolut lesenswert und das gilt für die gesamte Trilogie!
Herbert A. Rößler - Mach uns keine Schand
Taschenbuch
268 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8370-3221-5
16,90 €
Herbert A. Rößler - Neuland
Taschenbuch
286 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8391-7309-1
16,90 €
Herbert A. Rößler - Am anderen Ufer
Taschenbuch
180 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8391-9509-3
12,90 €
Der Erbsenprinz wird größer
03. April 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Ansagen in eigener Sache sind hier selten. Schließlich liegt das Hauptaugenmerk in diesem Rezensionsblog auf den Produkten der Autoren, die hier mit ihren Werken vorgestellt werden. Und damit bin ich beim Thema.
Diese Seite ist inzwischen zu einem Geheimtipp geworden und wird gern sowohl zitiert, als auch gelesen. Das wiederum hat zur Folge, dass immer mehr Autoren die Chance nutzen, im Erbsenprinzen eine ehrliche und gut formulierte Rezension zu bekommen, die fernab dessen ist, was ich gern als "Rezensionsschleudern" bezeichne. Hier werden Bücher nicht verschlungen, sondern gelesen. Das alles braucht Zeit und Muße.
In Anbetracht der freudigen Tatsache, dass immer mehr Autoren dem Erbsenprinzen ihre Produkte übersenden, habe ich lange überlegt, ob ich jetzt Bücher ablehne oder die Autoren bis zu einem Jahr warten sollen, bis ihre Rezension erscheint. Das erschien mir nicht glücklich und hätte auch, zu Recht, wie ich meine, einigen Unmut erzeugt.
Insofern habe ich lange gesucht und aus dem Erbsenprinzen ein Erbsenprinz-Team gemacht. Seit kurzer Zeit sind wir zu zweit und werden in gewohnt sachlicher Manier die zugesandten Bücher lesen und bewerten. Es wird nach wie vor alles von mir redaktionell überprüft, und so glaube ich, dass die Leser und Autoren keinen Unterschied zwischen den Teammitgliedern erlesen werden. Es wird weiterhin der Erbsenprinz bleiben, nur werden wir die gewohnte Dichte an Rezensionen einhalten können. Die Verteilung der Produkte innerhalb des Teams obliegt weiterhin mir, nach außen wird sich nichts verändern.
Da wir Erbsenprinz-Mitglieder uns sehr gut kennen, findet auch zu jedem Buch vor Veröffentlichung der Rezension eine Besprechung statt. Das sichert die gewohnte Qualität der Texte und bietet Sicherheit für alle Beteiligten.
Aus diesem Grunde freue ich mich auf weiterhin regen Zuspruch und weiterhin monatlich steigende Besucherzahlen.
Danke an die Leser und Autoren!
Insa Kuhn - Noahs Arche
19. März 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Der Sheriff Caleb überfährt auf seinem Heimweg beinahe eine junge Frau. Diese ist verwirrt, orientierungslos und kennt nicht einmal ihren Namen. Dennoch scheint sie ihn zu kennen und auch er spürt eine noch nicht greifbare Verbindung zu ihr. Gleichzeitig geschehen merkwürdige und beunruhigende Dinge.
Caleb macht sich auf die Suche nach Antworten. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, der Himmel verfinstert sich tiefschwarz und auf der Erde bricht im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Geflügelte Wesen zerstören die Welt und ihre Bewohner, greifen Caleb und die junge Frau an und verfolgen sie. Den beiden bleibt nur die Flucht. Unterstützt werden sie von Calebs Freund, dem Priester Paul.
Aber auch mit Paul stimmt etwas nicht. Er kann jedoch einige Fragen beantworten, auch wenn er nicht die ganze Wahrheit erzählt. Caleb, die junge Frau und ein Buch spielen bei den Geschehnissen auf der Erde eine wichtige Rolle. Sie dürfen nicht zu Schaden kommen, denn sie sind sowohl für das „Böse“ als auch für das „Gute“ von großer Bedeutung. Es beginnen eine Jagd und ein grausamer Kampf zwischen Gut und Böse gegen die Zeit.
Die Geschichte ist spannend bis zum Nägelkauen geschrieben und durch ihre gut platzierten Cliffhanger wird diese Spannung bis zur letzten Seite aufrecht erhalten. Das Ende ist überraschend und klingt noch lange nach. Die gut aufgebaute Story bringt den Leser zum Nachdenken über den Umgang mit der Erde und der Umwelt, über Glauben und seine Verschiedenheit, über Gut und Böse, über Schwarz und Weiß und vor Allem darüber, was es vielleicht noch alles zwischen Himmel und Erde geben mag.
Führt die Autorin anfangs nahezu rein erzählend in die Geschichte, entwickeln kurze Zeit später die Dialoge eine rasche und turbulente Handlung, die bis in die Tiefen der Seele reicht.
In diesem Fantasy-Roman werden sehr reale und alte Ängste der Menschheit angesprochen. Und sollte sich morgen der Himmel im richtigen Leben des Lesers wegen eines schweren Gewitters schwarz verdunkeln, so wird er mit Sicherheit an diese Geschichte zurück denken und sich vielleicht sogar im stillen Kämmerlein einschließen ...
Fazit: Ein absolutes Muss für alle Fans des ewigen Kampfes zwischen den Welten!
Insa Kuhn - Noahs Arche
Taschenbuch
280 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8391-7974-1
14,95 €
Pamela Menzel - Gehe ich auf meine Beerdigung?
20. Februar 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Pink, rosa, Mädchenroman. So etwas denkt Mann, wenn er Pamela Menzels Buch in die Hände bekommt. Legt er es verächtlich zur Seite, dann entgeht ihm das, was mich einige wunderbare Stunden lang zum Lächeln brachte.
So möge sich die geneigte Leserin vorstellen, wie es ist, wenn Frau alles hat. Einen prima Job, genug Geld auf dem Konto, ein Haus zum Vermieten und einen Mann, der mit seinem eigenen guten Einkommen demnächst der ersehnte Ehe komplettiert. Ein herrlicher Traum, aus dem die Heldin Paula von einer Sekunde zur anderen herausgerissen wird, weil ihr eine andere Frau schlichtweg mitten auf dem Heimweg durch einen Verkehrsunfall das Leben nimmt.
Paula ist ziemlich sauer, als sie im Himmel ankommt und das lässt sie auch ihren persönlichen Einweiser Nick recht deutlich spüren. Doch Paula wäre nicht Paula, gäbe es da nicht durch eine winzige Indiskretion des gut aussehenden Schutzengels eine Möglichkeit, sich das Leben nach dem Tode aufregend zu gestalten.
Die, ihrer Meinung nach, viel zu früh Verstorbene beginnt, mit ihrem vergangenen Leben aufzuräumen. Dabei greift sie als unsichtbare Rächerin gnadenlos und mit viel Witz korrigierend ein, um alle Ungerechtigkeiten nachträglich zu verhindern. Dass dabei ihr Fast-Ehemann auf der Strecke bleibt, geschieht ihm nur recht.
„Gehe ich auf meine Beerdigung?“ ist von einer Leichtigkeit gezeichnet, die das Lesen leicht macht. Als Urlaubslektüre zu empfehlen, wird dieses Buches dafür sorgen, dass es so manchen verwunderten Blick vom Liegestuhlnachbarn gibt, wenn ein plötzlicher Grinser recht laut ausfällt. So unwahrscheinlich es sein mag, dass ein Leben im Himmel nach dem Tode genau so ausfällt, wie Paula es erlebt, so gern wird sich manche Leserin wünschen, es wäre so. Natürlich darf und soll dieses Buch auch für Männer eine besondere Lesefreude bieten. Schließlich wiegte sich Paulas Verlobter in Sicherheit, bis er ... Doch das sollten Sie selbst lesen.
Ich mag dieses Buch. Es ist fröhlich, leicht und mit einer lockeren Bestimmtheit geschrieben. Racheengel können durchaus auch hübsch sein und Schutzengel sind oft schlichtweg ein wenig schusselig, was das Verständnis der komplizierten Frauenwelt angeht. Nichts desto Trotz ist es beruhigend zu wissen, dass sich Frau auch im Himmel schminken kann und dass Geld überflüssig ist. Allerdings keineswegs die Liebe. Ob diese allerdings besser hält, als auf Erden, bleibt eine Vermutung. Aber im Himmel ist ja alles möglich, so zeigt uns die Autorin.
Mein Fazit: Das ist der Stoff für einen wunderbaren Film. Ich könnte mir sehr gut Jennifer Aniston in der Hauptrolle vorstellen.
Pamela Menzel - Gehe ich auf meine Beerdigung?
Taschenbuch
232 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8391-9106-4
14,90 €
Reinhold Ulrich - Warum wir nicht lügen, selbst wenn wir es tun!
06. Februar 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Ein provokanter Titel, den der Autor Reinhold Ulrich da in die Welt der Leser einbringt. „Warum wir nicht lügen, selbst wenn wir es tun!“ lässt uns unmittelbar an die eigenen Lügen denken. Ob Alltagslügen, notwendige Verschönerungen oder absichtliche Abweichungen von tatsächlichen Begebenheiten, niemand ist frei von Lügen. Schließlich erlernen wir dies schon im frühesten Kindesalter, Eltern und Vorbildern sei Dank.
Doch was sind Lügen denn nun genau? Der Autor beleuchtet die Lüge aus einem höchst ungewöhnlichen Blickwinkel, nämlich dem der Wahrheit. Und stellt damit auch diese infrage, was zu verblüffenden Erkenntnissen führt.
Letztendlich findet in diesem kleinen Band voller Erklärungen neuer Gesichtspunkte, eine vielleicht erschütternde Betrachtung fruchtbaren Boden bei den Lesern. So stellt der Verfasser dieser Gedanken sowohl den Glauben, als auch gleichermaßen die Wissenschaft auf den wackeligen Boden der Tatsachen, die niemand wirklich beweisen kann, jedoch vehement als Wahrheit verteidigt. Die „Verständnishilfe für notorische Lügner“ entwickelt sich im Laufe der Lektüre zu einem ernst zu nehmenden Gegner in Sachen Gewohnheit. So wird es den Lesern schwerfallen, nach dem Studium dieser wenigen Seiten die alte Betrachtungsweise unserer Gesellschaft aufrecht zu erhalten.
Ich dachte bislang, ich würde die Technik der Nutzung anderer Blickwinkel sehr gut beherrschen. Doch ich wurde nun auf eine Seite unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht, die ich bislang übersehen hatte. Wir lügen, weil wir lügen müssen!
Gelernt habe ich nun auch, dass Lügen durchaus auch keine Lügen sein können. Es kommt nur auf die Wahrheit an. Und das zu erklären, überlasse ich lieber diesem Buch!
Um es zu beschreiben, könnte ich erwähnen, dass jeder einzelne Absatz eine nachdenkenswerte These enthält. Das allein wäre jedoch zu wenig. Das Buch ist Feuer für die stumpf Gläubigen, ein Rettungsring für Beziehungen und eine Chance für Eltern, ihre Kinder zu wachen und forschenden Menschen zu erziehen. Und es könnte dafür sorgen, dass wir mehr Verständnis füreinander bekommen. Weltweit, wohl gemerkt, und glaubensunabhängig.
Lügen wird dieses Buch auch in Zukunft sicher nicht verhindern. Doch es wird dafür sorgen, dass sie nicht mehr so schmerzen. Am meisten würde mir jedoch gefallen, wenn es den Machtmissbrauch derer, die mit Lügen herrschen, beenden könnte. Welch ein schöner Traum, den ich mit dem Autor teile.
Reinhold Ulrich - Warum wir nicht lügen, selbst wenn wir es tun!
Taschenbuch
56 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8423-3797-8
6,80 €
Anke Höhl-Kayser - Ronar
02. Februar 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
Ronar ist ein Findelkind. Allerdings hat er viel Glück, denn er gerät in die Familie des Dorfschmieds, der ihn hart und gerecht mit seinen eigenen Kindern zusammen aufzieht. Doch Ronar ist anders als diese. Während seine Ziehgeschwister recht einfach und gerade herausleben, grübelt Ronar oft über die Welt nach, in der er lebt. Er mag Tiere, sieht sie nicht nur als Arbeitsmittel und spricht mit ihnen ebenso, wie mit den Bäumen, auf die er zum Träumen klettert. Nicht nur, dass er anders aussieht als seine gesamte Familie, wird er doch auch oft wegen seiner ganz eigenen und eben ungewöhnlichen Art aufgezogen. Seine Sehnsucht, das Geheimnis um seine Herkunft zu lüften, lässt ihn niemals los.
Der Schmied lehrt ihn sein gutes Handwerk und Ronar wächst behütet heran, bis eines Tages die scharlachroten Reiter im Dorf erscheinen und eine seiner Ziehschwestern entführen. Mit der alten Stute des Schmiedes macht er sich auf den Weg zur Burg des schwarzen Königs, dessen wilde Horden ihr Unwesen im Lande treiben. Und hier beginnt die im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Reise des Jungen, der nicht im Geringsten ahnt, wer er ist und welche Kräfte er besitzt.
Das klassische Thema des Kindes, das unter fremden Eltern aufwächst und seine Identität sucht, ist hier von der Autorin behutsam und mit viel Feingefühl ausgearbeitet. Die Geschichte von Ronars Wanderung zu seinen inneren Schätzen und Werten, seine Suche nach den Eltern und die Zweifel zwischen Verlockung und Gerechtigkeit sind verständlich und wertvoll dargestellt. Der Titelheld muss das durchleben, was wir wohl alle in unserer Jugend miterlebt haben. Zweifel an den eigenen Kräften, Zweifel an denen, die uns Gutes wollen und das Schwanken zwischen Liebe und Hass.
In „Ronar“ erzählt Anke Höhl-Kayser, wie es einem frischgebackenen Sohn und Magier gelingt, den richtigen Weg zu finden, den eigenen Weg. Voller verzauberten Wesen, Orte und Begebenheiten sind es doch auch die informativen Details, die kundige Erwachsene manchmal schmunzeln lassen. Ganz sicher erkennen die Leser in der Autorin eine Pferdeliebhaberin wieder. Kleine Details, die gut recherchiert und bestimmt auch selbst erlebt, in die Geschichte eingeflossen sind. Doch gerade diese Nähe an der Realität lässt die Abenteuer Ronars in greifbare Entfernung rücken.
Das Buch eignet sich hervorragend für eine lange Reihe abendlicher Vorlesestunden für Kinder. Es ist eine Geschichte voller Lebendigkeit und Werte, die es in der heutigen Zeit zu vermitteln gibt. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse findet hier ohne die Darstellung brutaler Gewalt statt. Immer wieder gilt es, zu verstehen und zu verzeihen. Und genau hier liegt der Schatz dieser Lektüre. Die in diesem Buch vermittelten einfachen Grundwerte Lieben, Verzeihen, Verstehen, Frieden und Abkehr von Äußerlichkeiten, machen es kostbar und im Grunde zur Pflichtlektüre für Eltern, die sich mit ihren Kindern beschäftigen möchten.
Ronar ist einfach genug geschrieben, um es auch jungen Menschen nahe zu bringen. Doch es birgt ein so deutliches „Ja“ zum friedlichen Leben in sich, den ich in der heutigen leichten Lektüre für die Jugend oft vermisse.
Anke Höhl-Kayser - Ronar
Taschenbuch
256 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8370-5260-2
16,80 €
Martin Klemrath - Lucas von Petunien
21. Januar 2011 | Geschrieben von: Carsten Koch
„Das sind ja eine Menge Vorschusslorbeeren!“, so dachte ich, als ich Martin Klemraths „Lucas von Petunien“ in die Hände bekam. Bereits auf dem Cover prangen vorn wie hinten Lobpreisungen. So etwas macht mich skeptisch und eigentlich schon gleich etwas konträr eingestellt. Doch meine Neugierde siegte, was ich zu meinem freudigen Beschämen dem Autoren zu verdanken habe. Denn Martin Klemrath lockt den Leser mit einer nahezu winzigen Inhaltsangabe, die auf eine rasante Lektüre schließen lässt.
Und rasant ist die Geschichte um Lucas, das Findelkind. Dieser wurde vor nicht allzu langer Zeit im Petunienbeet vor dem Schloss gefunden und entsprechend dem schrägen Humor der Einwohner von Roxanania einfach nach seiner Herkunft benannt. Der junge Lucas von Petunien eilt durch die dicht geschriebene Abenteuerstory, als gäbe es kein Morgen und kein Fettnäpfchen, das nicht ausgelassen werden dürfte.
Leser werden mit wunderbarer Regelmäßigkeit durch scheinbar unnötige Erklärungen auf die verschlungenen Wege der Bedeutsamkeit absolut hirnrissiger Gedanken geführt und halten anschließend inne, um das breite Grinsen wieder aus ihrem Gesicht zu drücken. Ob pupsende (oder waren es kotzende?) Wölfe, hinterlistige Weibsbilder oder sich verflüchtigende wertvolle Drachensch ..., Lucas von Petunien muss durch alle Gefahren, die sich erfahrende Leser von Fantasy-Lektüre nur vorstellen können. Selbstverständlich hilft es, die gängigen großen Romane schon zu kennen, um die feinen und manchmal mit dem Holzhammer vorgetragenen Anspielungen zu verstehen.
Selbstverständlich umweht den jungen hoffnungsschwangeren Nachpubertierenden eine heiße Liebe, die in ihrer Romantik zwischen „Oh, mein Gott!“ und „Ach, du meine Güte!“ schwankt. Ob Zaubertränke, merkwürdige Schwerter oder unvermeidliche Liebesszenen (die auch als solche gekennzeichnet sind), Lucas lässt nichts aus. Begleitet von einer wahnwitzigen Tierwelt kämpft sich der Held dieses Romans bis an die Wurzeln seiner Herkunft. Zumindest, bis die Entscheidung fällt.
Sein Traum, ein echter Ritter zu werden, treibt ihn durch sein noch kurzes Leben, das oft genug droht, jäh zu enden. Der Autor hat es verstanden, das Genre auf die Schippe zu nehmen und den Helden in die Herzen der Leser zu katapultieren. Eine Verfilmung erscheint wohl unausweichlich und wäre verdient, ob der vielen kleinen Blödeleien am Rande.
Das Buch ist nichts für Erstleser, man muss schon die eingebauten feinen Anspielungen verstehen können. Insofern halte ich es eher für humorvolle Erwachsene geeignet, denn für Jugendliche. Es ist eine wunderbar leichte Lektüre, die Freude macht. „Lucas von Petunien“ ist eine gute Empfehlung für alle Fantasy-Fans, die den Spaß noch nicht bei den heute viel zu düsteren Romanen verloren haben. Denn Spaß macht diese Lektüre unbedingt.
Und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Tja, liebe Neugierigen, da müsst Ihr nun durch, das Abenteuer ist nicht am Ende angekommen. Aber das kennt man ja von guter Fantasy ...
Martin Klemrath - Lucas von Petunien
Taschenbuch
232 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN 978-3-8423-2677-4
14,90 €
www.lucasvonpetunien.de
Peter Pitsch - W-E-L-T
27. Dezember 2010 | Geschrieben von: Carsten Koch
Das ist nicht meine Welt, dieses W-E-L-T von Peter Pitsch. So mag der vorherrschende Gedanke des Lesers nach den ersten Seiten sein. Mysteriöse Episoden reihen sich scheinbar wahllos aneinander. Eine Sprache, die mit Feinheiten spielt, die in den heutigen Verkaufsschlagern einschlägiger Verlage nicht mehr genutzt wird. Weil sie zu sehr den Leser in Anspruch nimmt, ihn nachdenken und innehalten lässt.
Peter Pitsch führt durch die Geschichte um Korruption, Mord, Zellveränderung und illegale Experimente wie ein Dirigent ein lautloses Orchester, dessen Musik nur diejenigen hören, die es wollen. Behutsam verknüpfen sich die Schicksale der Personen, verändern sich die Blickwinkel und erstarrt der Leser oft in der mühsamen Beherrschung, nicht das Ende mittendrin zu lesen. Es ist kaum zu ertragen, dieses Buch. Düster, zielgerichtet und mörderisch führt es in die Versuchung, es in einer Nacht gelesen zu haben.
Doch der Geist kommt nicht mit, zu schnell und zu voll ist jeder Satz geschrieben, reißt die Gedanken mit in den Abgrund der Manipulationen um die zentrale Figur. Diese ist ohne Gedächtnis, sucht ebenso die Orientierung, wie anfangs der Leser. Man möchte schreien, das Buch zur Seite legen und es einfach vergessen. Doch es zieht in seinen Bann, will bis zum bitteren Ende verschlungen sein.
Ein Bestseller? Ein Meisterwerk? Oder einfach nur ein Buch, das aktuelle Ängste ans Tageslicht zerrt? Wie auch immer, es lohnt sich, den neuen Pitsch zu lesen. Aber passen Sie auf sich auf!
Peter Pitsch - W-E-L-T
Taschenbuch
156 Seiten
Tordenfjord Verlag
ISBN 978-3-9399-4838-4
9,95 €
Artus Daniel-Hoerfeld - Die Steinzeitfrau
27. Dezember 2010 | Geschrieben von: Carsten Koch
Als ich zum ersten Mal von diesem Buch las, fiel mir der Hinweis des Autors auf, dieses Buch niemals einer Frau in die Hände zu geben. Ich muss sagen, das habe ich vor meiner Lektüre nicht ernst genommen und tönte sogar in meinem weiblichen Bekanntenkreis herum, was ich da in Kürze lesen würde.
Nun ja, ich habe mich schwer getäuscht, wenn ich mich bislang als Mann mit überragendem Wissen über Frauen bezeichnet habe. Zumal ich bisher dachte, ich könne als Mann locker und flockig selbst bestimmen, wie ich in meiner Beziehung zu einer Frau lebe. Nach der Lektüre dieses Buches überlegte ich ernsthaft, sämtliche diplomatischen Beziehungen zum weiblichen Geschlecht abzubrechen und auf eine einsame Insel irgendwo in der Südsee auszuwandern. Selbst meine mich sicher liebende Mutter ist nun keine Alternative mehr, wurde ich schließlich durch "Die Steinzeitfrau" rücksichtslos über das durchtriebene Spiel der mütterlichen Erziehung aufgeklärt.
"Die Steinzeitfrau" ist die erschreckend logische Begründung dafür, warum Männer keine Chance in diesem Leben haben, wenn sie sich auf eine Frau einlassen. Obwohl sie genetisch nicht anders handeln können, als dem Ruf der Vermehrung folgend, auf ewig die Dummen zu sein und sich fortgesetzt von Frauen hinters Licht führen zu lassen, ohne den Sex zu bekommen, den sie gern hätten. Es geht am Ende doch nur um Macht, ob es der männliche Leser will oder nicht. Und ebendiese haben die Frauen, auch wenn die Herren der Schöpfung das nicht erkennen wollen, schon fast am Anfang der Evolution ergriffen. Die Männer haben damals, als sie noch mit Keule und wenigen Lauten der Verständigung unterwegs waren, schlichtweg alles verschlafen, was da bereits in den heimischen Höhlen ausgekocht wurde.
Mit einer unglaublichen Portion wissenschaftlich untermauerter Bissigkeit beschreibt der Autor genaustens alle Gründe, die Männer und Frauen daran hindern, miteinander glücklich und zufrieden zu leben. Wobei ich nun dem Autor zustimme, indem ich behaupte, Frauen ist dieses Buch nicht zu empfehlen, ja, sogar zu verweigern! Abgesehen davon, dass sie es nur dann verstehen würden, wenn sie einen ausnehmend hohen männlichen Anteil in ihrer Psyche haben und somit eher Frauen lieben und nicht verstehen. Wie Männer eben.
Männern jedoch lege ich dieses Buch jedoch unbedingt ans Herz. Es wird ihre Welt verändern, um unter anderem festzustellen, dass auch das Liebste an der Beziehung zu einer Frau immer seinen Preis hat. Sex ist nirgendwo kostenlos, wenn er mit einer Frau zu tun hat. Diese bittere Wahrheit wird den lesenden Mann gebrochen hinterlassen. Der Preis wurde bereits in der Steinzeit festgelegt.
Ich ziehe als Resümee: Absolut empfehlenswerte Pflichtlektüre und ein Genuß der besonderen Art. Wer als Mann dieses Buch als das nimmt, was es sein soll, als Aufklärungslektüre, der ändert sein Leben zum Positiven hin. Und bleibt ein Mann!
Daniel Artus-Hoerfeld - Die Steinzeitfrau
Gebundene Ausgabe
196 Seiten
Books on Demand GmbH
ISBN: 978-3-8391-8289-5
29,95 €
Absolut sehenswert: Ben X
23. Dezember 2010 | Geschrieben von: Carsten Koch
Ich wurde heute mit einem Video konfrontiert, dass mich betroffen, wütend und sehr traurig gemacht hat. Und ich habe tatsächlich zum Ende hin weinen können. Damit gehört ab sofort dieser Film in die Reihe derer, die meiner Meinung nach in jede Filmsammlung muss.
Die Handlung in groben Zügen
Ben ist unter anderem autistisch und erzählt die Story aus seinen Gedanken heraus selbst. Er lebt in zwei Welten, der Scheinrealität in einem Online-Fantasyspiel und in der harten Wirklichkeit seines Schul- und Familienalltags. Schon zu Beginn des Films vermischen sich beide Welten, denn es wird schnell klar, wieviel Halt das Spiel Ben in der Realität gibt. Er braucht feste Strukturen, klare Worte und den Vergleich mit dem Spiel, in dem er bereits Level 80 erreicht und mit Hilfe seiner Heilerin überlebt.
Ben wird in der Schule gemobbt, misshandelt und von den Ärzten als ein Fall von vielen behandelt. Die Schuldirektion, Lehrer und wenige Mitschüler sind hilflos, suchen nach Schuldigen und geraten doch nur immer wieder in den Konflikt, rechtlich scheinbar nichts Greifbares zu bekommen. So bleibt Ben allein im Kampf mit denen, die ihn als "Marsmensch" bezeichnen und immer tiefer demütigen.
Seine alleinerziehende Mutter verzweifelt in ihrer Hilflosigkeit und Ben flüchtet sich tiefer in seine Scheinwelt. Bis er den realen Kontakt zu seiner Heilerin im Spiel sucht. Und hier verwischen die Grenzen zwischen Spiel und Realität immer mehr. Die Situation eskaliert und Ben findet mit Hilfe derer, die ihn lieben, scheinbar einen tragischen Ausweg. Das Ende überrascht nicht nur einmal und es lässt Tränen fließen.
Wertung
"Ben X" ist manchmal kaum auszuhalten. Und der Film fließt über, durch die liebevoll motivierende Gespräche mit der in zwei Welten lebenden geliebten Heilerin des großartigen Helden beider Ebenen. "Du kannst das Endgame nicht ohne Deine Heilerin gewinnen." So tröstet und beschwört sie immer wieder an Bens Seite, während sie ihm bei seiner Suche nach der besten Todesart behilflich ist.
Dieser Film spricht Themen wie Behinderung, Anderssein, Onlinegames, Mobbing, Misshandlung und Suizid ebenso an, wie die Grenzen der Möglichkeiten von Eltern, Schülern, Ärzten und Lehrern. "Ben X" ist in seiner Handlung unglaublich klar und deutlich, macht Angst und Mut zugleich. Angst vor dem, was Mobbing verursachen kann. Und Mut, denen zu helfen, die Hilfe brauchen.
"Ben X" ist für die Vorführung in Schulen und Bildungseinrichtungen absolut geeignet und ich lege ihn all denen, die im Herzen noch immer sozial eingestellt und nicht gestorben sind, wärmstens dort hinein. Es lohnt sich! Der Film ist seit heute auf meiner Liste der Filme, die man sehen sollte, bevor man tot ist. Obwohl ich ihn für unsterblich halte. Oder, um es mit den Worten der beiden Helden zu sagen "Wenn Du in der Wirklichkeit stirbst, ist es vorbei. Im Spiel musst Du nur Deinen Körper wiederfinden."
Ben X
DVD 90 Minuten plus Bonusmaterial
ASIN: B001E5H8TQ
FSK 12
Sprachen: Deutsch, Flämisch
9,99 Euro