11. Dezember – Anna Dorb

Willkommen zum “Akustischen Weihnachtskalender” und dem elften Türchen, das sich nun öffnet.

Anna Dorb - Weihnachtslesung mit Hindernissen

Heute hören wir
Anna Dorb mit “Lesung mit Hindernissen”

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Stichworte: Anna Dorb, Lesung mit Hindernissen, Erbsenprinz, Akustischer Weihnachtskalender 2020, Weihnachten 2020

14 Gedanken zu „11. Dezember – Anna Dorb“

  1. Vielen Dank an alle, für eure Kommentare und interessanten Anekdoten.
    Es freut mich sehr, dass die Geschichte so gut angekommen ist.

    Bei Torsten Sackmüller möchte ich mich entschuldigen. Es tut mir sehr leid, dass Sie sich in diesem Irrglauben befinden mussten, ich hielte das Virus an sich für unbedeutend. Dies ist natürlich nicht so. Und inzwischen macht es mir auch Angst, wie genervt und gereizt die Menschen schon alleine auf das Wort reagieren.
    “Mickrig” beziehe ich in diesem Zusammenhang ausschließlich auf die physische Größe selbiger. Vielleicht hätte ich das extra noch betonen müssen.
    Das wollte ich noch loswerden.
    Allen noch eine gute Zeit – bleibt gesund und möge das neue Jahr entspannter werden, als das jetzige.

  2. SARS-CoV-2 ist also ein »mickriges« Virus, aha. – Da denken Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern und auch Praxen aber wohl ein wenig anders drüber (https://taz.de/Aerzte-und-Pflegende-in-der-Coronakrise/!5729518/):
    »Mein Bild von Corona hat sich im Laufe des Jahres verändert. Ich habe die Erkrankung von Anfang an ernst genommen, aber mich zu Beginn schon manchmal gefragt: Sind wir gerade total hysterisch? Inzwischen sind jegliche Zweifel an der Gefährlichkeit der Erkrankung zerstoben. Vergleiche mit einer Grippe sind völlig unzulässig, Corona bringt ganz andere Todeszahlen mit sich und ganz andere Spätfolgen.«

  3. Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Lesung in einem Seniorenheim erinnern. Man denkt die Senioren sitzen geduldig und dankbar da und hören brav zu, weit gefehlt. Die Lesung unserer damaligen Schreibgruppe wurde von einer Dame begonnen, die sich gerne hinter zwei langen Haarsträhnen vor dem Gesicht versteckt, was einer Bewohnerin gar nicht gefiel und diese äußerte das auch sofort laut. Da aber die Kollegin was Kritik betraf sehr empfindlich war, kabbelten die beiden sich zu Anfang der Lesung immer mehr und wir dachten schon, da bräuchten wir uns nicht mehr sehen lassen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt merkten die aber, wie sehr sie sich von ihrer Art her ähnelten und waren sich auf einmal symphatisch. Ich werde das nie vergessen, kann heute noch darüber Schmunzeln und jedem der vorhat so eine Lesung zu halten nur raten sich auf unvorhersehbare Unterbrechungen einzustellen und auch auf einschlafendes Publikum.
    Grins
    Deine lustige Geschichte hat mich daran erinnert.
    Liebe Grüße
    Patrizia

  4. Liebe Anna,
    Ich konnte es mir bildlich vorstellen 🙂
    Vielen Dank dafür 🙂
    Mein Mann ist ehrenamtlich in einem Seniorenheim tätig und besucht die Bewohner, gemeinsam mit unseren Hunden. Zur Zeit dürfen diese Besuche nicht stattfinden. Statt dessen gibt es jede Woche per Mail ein Foto der Hunde mit passendem Gedicht, das dann von den Mitarbeiterinnen an die Bewohner weitergegeben wird. Wenigstens ein kleiner Trost und eine Freude für die Bewohner, wie uns mitgeteilt wurde.

  5. Liebe Anna,

    Deine schön-erzählte Geschichte hat mich daran erinnert, dass ich bei einer Eurer netten Adventslesungen im Altenheim auch mal dabei sein durfte! Da war eine festliche, vorweihnachtliche Stimmung. Aber es muss ein anderes Mal gewesen sein, an die “Lauter”-rufende Dame kann ich mich nicht erinnern! Danke – es war eine schöne Erinnerung!

  6. Liebe Anna, wie du die Anekdote im Seniorenheim vorgelesen hast, hat mich sehr amüsiert! Danke für den Lacher am frühen Morgen.
    Gruß aus dem Ruhrgebiet

  7. Sehr schöner Beitrag liebe Anna, mich hat es sehr nachdenklich gemacht über meine Zeit als Fachkraft im Altenheim, es macht mich traurig dass oft nur zur Weihnachtszeit die Heimbewohner mehr Zuwendung vom Personal bekommen und den überwiegenden Rest des Jahres kaum einer Zeit für sie hat und dieses Jahr wird’s wohl noch schlimmer sein, da es immer mehr Pflegekräfte mit den Virus erwischt und dann noch weniger Zeit für Zuwendung bleibt.
    Ich freu mich auf den nächsten Beitrag 2021 von dir, ♥️ Grüße Rosi

  8. Liebe Anna*,

    heute Morgen haben wir deinen Beitrag noch mal zum Frühstück angehört, wieder Tränen gelacht – deine Art zu erzählen ist einfach köstlich!

    Dennoch beschäftigt uns die Sorge um die Menschen, die wegen des Virus still und leise in ihrer Einsamkeit zu versinken drohen. Ein Telefonat, ein Kärtchen, ein Blumengruß, Hilfe anbieten (einkaufen, kochen …) sind unbezahlbar für alle Beteiligten. Danke, dass du uns daran erinnerst!

    *sorry für die “Anne” in meinem ersten Kommentar

  9. Ach, Anna, dir könnte ich stundenlang zuhören! Ein wunderbares Gedicht, das du in eine so witzige Anekdote eingebettet hattest, dass ich Lachtränen in den Augen habe, obwohl ich vor Wochen testhören durfte.

  10. Die Gedankensprünge sind herrlich. Ich kann mir richtig vorstellen, wie Du im Garten sitzt und sinnierst. Danke für den erheiternden Beitrag mit all Deinen wundervollen Gedanken. Es ist ein “ganz besonderes Textgefüge” daraus entstanden. Danke für die tolle “zusammengefasste Erzählung” liebe Anna – ich habe mich sehr amüsiert.

  11. Der Beitrag hat mir sehr sehr gut gefallen. Erstaunlich, was man in 8 1/2 Minuten alles hineinpacken kann: winterliche Atmosphäre, aktuelle Geschehnisse wie Covid 19, 1 Geschichte, 1 Gedicht, angenehme und weniger erfreuliche Überraschungen, Humor – und das Ganze hervorragend gelesen.

  12. Liebe Anne,
    ich habe gerade Tränen gelacht! Nicht nur, dass man sich an Nacktschnecken erfreuen kann, wenn man eignlich andächtig an den Akustischen Weihnachtskalender denken sollte (oder wollte?). Nein, auch die Stimmung bei der Lesung und ganz besonders DEINE Stimmung, kam sooo ur. Ko. Misch rüber, nicht zu fassen! Diesen Beitrag werde ich mir bestimmt noch öfter anhören. Danke schön! 😊

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